Am Gymnasium Klotzsche entsprachen 106 fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler den Kriterien für die Teilnahme an der PISA-Studie. 25 Schülerinnen und Schüler wurden durch das Zufallsverfahren für den Test ausgewählt. Von diesen 25 Schülerinnen und Schülern nahmen 24 am Test und 24 am Fragebogen teil.
Aufgaben zur naturwissenschaftlichen Kompetenz bildeten in PISA 2006 das Schwerpunktgebiet.
In Abbildung 1 ist die prozentuale Verteilung der Fünfzehnjährigen auf die Kompetenzstufen für die naturwissenschaftliche Kompetenz angegeben. Der linke Balken zeigt die Verteilung für die Fünfzehnjährigen am Gymnasium Klotzsche. Der rechte Balken gibt die Verteilung für die Fünfzehnjährigen von Schulen mit vergleichbarer Schülerschaft an.

Die Lesekompetenz ist eine generelle Grundlage der zielorientierten Wissensaneignung und bildet damit eine wichtige kulturelle Schlüsselqualifikation. Sie ist für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wie auch für das Weiterlernen über die gesamte Lebensspanne notwendig.
In Abbildung 2 wird die prozentuale Verteilung der Schülerinnen und Schüler Ihrer Schule auf die Kompetenzstufen für das Lesen angegeben. Der linke Balken zeigt die Verteilung für die Fünfzehnjährigen am Gymnasium Klotzsche. Der rechte Balken gibt die Verteilung für die Fünfzehnjährigen von Vergleichsschulen an.

Der Mathematiktest in PISA 2006 erfasst, wie schon in PISA 2000 und 2003, inwieweit Schülerinnen und Schüler die in der Schule erworbenen mathematischen Kompetenzen in unterschiedlichen Problemsituationen und Kontexten flexibel anwenden können.
Die Rahmenkonzeption des Mathematik¬tests unterscheidet dabei vier mathematische Inhaltsbereiche - Quantität, Veränderung und Beziehungen, Raum und Form und Unsicherheit - die sogenannte "Übergreifende Ideen" repräsentieren.

Die Anforderungen in den drei Kompetenzbereichen überschneiden sich mehr oder weniger stark. Ein gewisses Maß an Lesekompetenz wird in allen Kompetenzbereichen vorausgesetzt, um beispielsweise die Aufgabenstellung erfassen zu können.
Vertrautheit mit dem Computer kann als eine der zentralen Voraussetzungen für das Berufsleben angesehen werden. Schülerinnen und Schüler ohne ausreichende Kenntnisse in der Nutzung von Computern und Informationstechnologien haben erhebliche Schwierigkeiten, sich problemlos in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

Quelle: PISA-Konsortium Deutschland
Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften
Das "Programme for International Student Assessment" (PISA) ist ein Projekt, das von der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) koordiniert und in Deutschland im Auftrag der KMK durchgeführt wird. Ziel des Programms ist es, den beteiligten Staaten Informationen über die Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer fünfzehnjährigen Jugendlichen bereitzustellen. Insbesondere interessiert dabei, wie gut die Jugendlichen auf die Herausforderungen der Wissensgesellschaft vorbereitet sind.
PISA testet grundlegende Kompetenzen in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Erhebungen werden im Abstand von jeweils drei Jahren mit jeweils wechselndem Schwerpunkt durchgeführt. So stand im Jahr 2000 das Lesen im Zentrum der Erhebung, bei PISA 2003 die Mathematik, und 2006 wurden die Naturwissenschaften umfassend getestet. Außerdem geben umfassende Fragebögen Auskunft über die Vertrautheit der Schülerinnen und Schüler mit Informationstechnologien sowie über Lernstrategien und Lernmotivation.
Die dritte Erhebung im Jahre 2006 wurde in Deutschland von einem nationalen Konsortium unter der Federführung von Prof. Dr. Manfred Prenzel (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften, IPN) durchgeführt.