Interview mit Herrn Haubitz

Schüler für Schule(n): Prohlis - der einzige Ausweg?

Gymnasium Klotzsche

Interview 1: Linda Schulze, 8b

Unsere Schule ist zu klein und soll neu gebaut werden. Doch wo sollen wir in der Zeit hin? Darüber sprachen wir mit unserem Schulleiter Herrn Haubitz.

Warum soll unsere Schule überhaupt neu gebaut werden?

- Die ist doch noch gut in Schuss!-

Früher waren 24 Schüler pro Klasse angedacht. Heute sind es 28. Somit sind die Klassenräume zu klein. Zurzeit lernen 857 Schüler an diesem Gymnasium. Dieses Jahr gehen 94 und es kommen 120. Das sind also 26 Schüler – eine Klasse mehr. Die Schule müsste ab jetzt fünfzügig geführt werden. Diese Kapazitäten gibt das Schulhaus aber nicht her – es muss neu gebaut werden.

Was für Baupläne gibt es?

Es gibt zwei unterschiedliche Ideen für einen Neubau. Die Stadt plant das Gebäude an derselben Stelle neu zu bauen und die Schüler in der Zwischenzeit auszulagern. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass man das neue Schulhaus auf das freie Feld gegenüber dem jetzigen Standort bauen könnte. Somit könnte man das alte Gebäude während der Bauzeit, die ungefähr zwei Jahre betragen würde, und auch nach Abschluss der Arbeiten weiter nutzen. Die Lehrer müssten nicht zwischen dem Containerbau und einer Ausweichschule, die höchstwahrscheinlich in Prohlis wäre, pendeln und auch die Schüler hätten einen nicht so langen Schulweg. Die Kosten für beide Vorschläge wären ungefähr gleich hoch.

Wäre Sanieren nicht auch eine Idee?

Ja, natürlich. Das würde aber zwei Jahre mehr – 4 Jahre – in Anspruch nehmen. Außerdem müsste man einen Anbau errichten. Vorteilhafter wäre also ein Neubau.

Wie sehen die Zimmerkapazitäten im jetzigen Gebäude aus?

Es gibt 32 normale Unterrichtszimmer mit je 54m² Fläche, zusätzlich noch Fachkabinette für Chemie, Physik, Biologie und Musik. Wenn man vom Raumfaktor zwei Zimmer pro Klasse ausgeht, würde das Doppelte gebraucht werden.

Werden wir in die Planung von unserem neuen Gebäude mit einbezogen?

- Schließlich sind wir es, die dann darin lernen müssen -

Ich fände es schon gut, wenn man euch mit einbeziehen würde. Ihr habt schließlich auch Ideen und Wünsche. Die sollte man schon berücksichtigen und auf Vorstellungen und Wünsche eurerseits eingehen.

Interview 2: Luisa

Wir vom Gymnasium Klotzsche möchten unsere Meinung zum Thema Neubau unserer Schule mitteilen, deshalb haben wir mit unserem Schulleiter Herrn Haubitz gesprochen.

Es stellte sich heraus, dass unsere Schule zu viele Schüler unterrichten muss. Wir fragten Herrn Haubitz, was der Grund dafür ist.  Er erklärte uns, dass 94 Schüler gehen und 120 kommen, das heißt es sind 26 Schüler mehr. Weiterhin meinte er die 32 Klassen- und Fachräume reichen nicht für 42 fiktive Klassen mit insgesamt 857 Schülern aus. Wir fragten, wie viele Zimmer wir denn dafür bräuchten. Er meinte, der Raumfaktor 2 Klassenzimmer pro fiktive Klasse wäre vernünftig, das heißt mindestens 84 Klassenräume. Und jedes Fachkabinett sollte mindestens 2mal vertreten sein. Außerdem wünschen wir uns einen großen Profilraum und Probemöglichkeiten. Andere Vorschläge waren des Weiteren eine Aula, ein Essensraum mit Mensa und eine Küche, wo wir Schüler Kochen können. Unsere Ideen gehen noch viel weiter! Wie z.B. ein großer Pausenhof und eine Art Parkdeck für die Lehrerautos…

Wir überlegten uns, wo das neue Gebäude stehen könnte. Wir dachten, auf der gegenüberliegenden Seite auf dem freien Feld ist ein geeigneter Platz. Und unser jetziges Gebäude kann nach dem Umzug des Gymnasiums von der 50. Grundschule genutzt werden. So spart man vielleicht Kosten, die man für andere Projekte nutzen kann.

Interview 3: L. Schlenker

Vor 40 Jahren wurde unsere Schule gebaut. Damals waren es 24 Schüler pro Klasse. Heute sind wir durchschnittlich 28 Schüler. Aktuell sind es meist fünfzügige Klassen und 857 Schüler an unserer Schule, davon müssen 200 im Container lernen, weil die 32 Räume zu wenig für unsere Klassen sind. Dieses Jahr werden 94 Schüler gehen und 120 kommen, dass heißt es sind 26 Schüler mehr. Da unsere Schule nur zu klein aber nicht einsturzgefährdet ist, wie die 50. Grundschule in Klotzsche, kann man das Gebäude weiter nutzen.

Die Stadt plant unsere Schule auf dem gleichen Standort zubauen (Abriss und Bauzeit währen 2 Jahre) oder zu sanieren (Sanierungszeit 4 Jahre). Dafür müssten wir ausgelagert werden. Wir Schüler und Lehrer des Gymnasiums Klotzsche streiken. Viel früher aufstehen? Manche schon um 4 Uhr oder noch eher? Die Lehrer sollen vom Container zur Ausweichstelle bis in die Stadt Pendeln? Nein! Ohne uns, denn KEINER hat darauf Lust! Deshalb schlug Herr Haubitz unser Schulleiter vor, unsere Schule neu auf der gegenüberliegenden Straßenseite (auf dem freien Feld) zu bauen. Und während der Bauzeit bleiben wir im jetzigen Schulgebäude. Das Gebäude kann zum Beispiel nach dem Umzug des Gymnasiums in den Neubau von der 50. Grundschule als Schulgebäude weiter genutzt werden. Das kann genau soviel kosten, aber es entstehen wesentlich weniger Probleme als beim Pendeln.

Für den Neubau wäre der Raumfaktor 2 Zimmer pro fiktive Klasse passend, dass heißt 42 Klassen mal 2 entsprechen dann 84 Klassenräumen. Es sollte jeder Fachraum mindesten 2 mal da sein. Für das künstlerische Profil und die Theater AGs wären ein großer „Präsentationsraum“ und mehrere kleine Räume zum Proben in kleinen Gruppen gut. Wir wünschen uns auch einen großen Essensaal, eine Aula und einen schönen Pausenhof, Wo wir im Sommer auch draußen essen können. Eine weitere Idee ist eine große Schulküche für die Klassen zum Kochen des Mittagessens. Es gibt noch viel mehr Ideen, die WIR EINBRINGEN möchten um unser neues Schulgebäude mit zu gestalten. Lasst uns mitentscheiden und mitgestalten - Denn wir müssen hier lernen!!!