Krabat – mal anders

Das Licht geht aus, die Gespräche verstummen. Paletten, die Mehlsäcke darstellen, werden hin und her geworfen, es poltert und rumsst wie bei einem Gewitter.

Am Freitag,dem 2.2.2018 waren wir, die sechsten Klassen, im Theaterstück „Krabat“, welches auf dem von uns im Deutschunterricht gelesenen und behandelten Buch von Ottfried Preußler basiert

Wir sind Gast im Theater der jungen Generation im Kraftwerk Mitte. Die neue Heimstätte erstaunt viele Besucher. Nach unserer Ankunft dürfen wir uns deshalb, bis das Theater los geht, selbstständig umschauen, unsere Jacken zur Garderobe bringen und nochmal auf Toilette gehen.

Wir haben eigentlich gute Plätze, nur das wir nicht ganz so gut hören können, da die Schauspieler sehr leise sprechen. Als es los geht, krabbeln über den Türen aus zwei „Kästen“ Schauspieler, sie stellen die drei Waisenkinder Krabat, Lobosch und einen anderen Betteljungen dar und sind als die drei Könige aus dem Morgenland verkleidet. Die Kostüme erscheinen an dieser Stelle sehr gelungen, da sie aus alten heruntergekommenen Kleidern bestehen. Durch einen Traum wird Krabat zur „Mühle im Koselbruch“ gelockt. Doch es ist keine gewöhnliche Mühle, denn hier wird schwarze Magie erlernt.

An manchen Stellen ist das Stück sehr gruselig und spannend, da der Meister sehr groß und schaurig über die Bühne wankt. Er hat ein schrumpliges altes Gesicht, große Ohren und eine schwarze Jacke an, die aus altem Fleece besteht. Allerdings wird er nicht von einem echtem Menschen, sondern von einer Puppe dargestellt. Dies erkennen wir aber erst am Ende des Stückes, als der Schauspieler hinter der Puppe hervortritt.

Schade, dass das zweite Jahr komplett weggelassen wird, und so auch in meinen Augen wichtige Ereignisse fehlen. Insgesamt fand ich den Theaterbesuch sehr aufregend und spannend. Begeistert haben mich die tollen Kostüme, die alle sehr aufwendig gearbeitet waren.

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